Die Ethnographische Sammlung der Universität Marburg ist seit ihrer Gründung vor 100 Jahren ein Ort, an dem sich unterschiedlichste Objekte aus beinahe allen Kontinenten der Welt angesammelt haben. Diese Objekte dienen der wissenschaftlichen Forschung und Ausbildung.
Auch die im Rahmen des SENSO-Projektes digital erfassten Objekte eines Terreiro do Candomblé, der aus Rio de Janeiro über eine Kunstausstellung in Düsseldorf an die Universität Marburg kam, sind aktuell Gegenstand einer Forschung zur Lebendigkeit und Agency von Objekten bzw. Dingen. Bei den ausgewählten Objekten handelt es sich zum Teil um lebendige Orixás, die als Personen einen besonderen Umgang erwarten.
Die Erfassung der Objekte in dreidimensionaler, digitaler Form durch digitus.art ermöglicht die visuelle Arbeit mit den Objekten, ohne sie zu berühren, zu bewegen, oder ihre Ruhe im Depot zu stören. Auch reduziert dies die physischen Anstrengungen der Wissenschaftler*innen vor Ort. Darüber hinaus wird die Ethnographische Sammlung transparent und sichtbar, über die Wände der Universitätsgebäude hinaus.“























